Die Wasserfälle von Iguazú

28 11 2009

Die 22 Stunden im Bus waren gar nicht so schlimm wie gedacht. Der Bus war fast leer und noch dazu ziemlich bequem. Nur leider war unter den anderen 6 Mitreisenden der ärgste Schnarcher, der uns je untergekommen ist und der uns einige Stunden Schlaf geraubt hat.

Aber Iguazù ist eine schlaflose Nacht allemal wert. Die Wasserfälle sind beeindruckend und wunderschön. Mitten im tiefsten Urwald stürzt das Wasser in hunderten einzelnen Fällen in die Tiefe und überall fliegen bunte Schmetterlinge und Vögel herum. Sogar ein paar Tucane haben wir gesehn, aber leider ist es uns nicht gelungen sie zu fotografieren. Dafür sind uns einige Schmetterlinge und andere Tiere vor die Kamera gelaufen.

Man kann ganz nah an die einzelnen Wasserfälle herangehen, dass man mitten in der Gischt steht – bei 38 Grad und tropischer Luftfeuchtigkeit eine sehr angenehme Abkühlung.

Und extra für Ines, die sich ja mehr Geschichten gewünscht hat, gibt es wieder einmal eine sehr nette Legende zur Entstehung der Wasserfälle:
Der Guaraní-Krieger Caroba ist einist mit seiner Geliebten Naipur in einem Kanu auf dem Rio Iguazú vor seinem Nebenbuhler, dem Schlangengott M`Boi geflohen. Dieser war darüber so wütend, dass er mit seinem Schlangenschwanz fest ins Flussbett geschlagen hat. Durch die Wucht entstand eine Schlucht in die das Wasser hinabstürzte und das Kanu von Caroba und Naipur mit sich riss. Caroba wurde in einen Baum verwandelt und Naipur in einen Stein, am Fusse der Wasserfälle.
Eine tragische Geschichte, aber das Ergebnis ist wirklich sehenswert und eines der beeindruckensten Naturwunder überhaupt.



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1 Antwort zu “Die Wasserfälle von Iguazú”

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