Am Nabel der Welt
24 12 2009Vom Titicaca-See sind wir 7 Stunden lang mit dem Bus über holprige peruanische Strassen nach Cusco geschaukelt. Für die Inka war Cusco einst die Hauptstadt ihres Inka-Reiches, denn sie vermuteten dort den Nabel der Welt. Und auch wenn es heute keine Inka mehr gibt, ist Cusco immernoch eine wunderbare Stadt mit mystischen alten Tempelruinen und tollen spanischen Kolonialbauten.
Von den archiologischen Stätten rund um Cusco haben wir allerdings nur einen Bruchteil besucht, da wir ziemliche Kulturbanausen sind und jeder Inka-Tempel für uns irgendwie gleich aussieht (kennst Du einen, kennst Du alle). Aber immerhin waren wir im Inka-Museum und bei den Ruinen in Ollantaytambo im Sacred Valley.
Ausserdem haben wir unsere volle Aufmerksamkeit wieder einmal der einheimischen Esskultur gewidmet und haben in der Nähe von Cusco unser erstes Meerschweinchen verspeist – ganz wie die alten Inka. Hat gar nicht so schlecht geschmeckt. Wir haben erwartet, dass es ähnlich schmeckt wie Huhn. Ist aber nicht so. Das Fleisch schmeckt etwas süsslich und die Hände riechen nach dem Essen so, als hätte man Fisch gegessen.
Und natürlich haben wir das Highlight der Region besucht – Machu Picchu! Da wir den Weg dorthin allerdings in einer 4-tägigen Rad- und Trekkingour durch den Dschungel zurückgelegt haben, wird diesem Ausflug wieder einmal ein eigener Blogeintrag gewidmet.
Kategorien : Peru























