Willkommen im Kiwiland

9 01 2010

Die Abreise aus Argentinien hat ein bisschen laenger gedauert, als geplant. Unser Flugzeug hatte Verspaetung und so haben wir noch eine ganze Nacht am Flughafen von Buenos Aires verbracht, bevor wir endlich unseren Flug ueber den Pazifik antreten konnten. Der Flug war dafuer angenehm kurz: nur 11 Stunden – eine Kleinigkeit im Vergleich zu argentinischen Busfahrten.

In Neuseeland angekommen wurden wir gleich von der Freundlichkeit der Kiwis ueberrascht. Sogar die Zollbeamten am Flughafen waren ueberaus freundlich und haben lieber froehlich mit uns geplaudert, als unser Gepaeck zu durchsuchen. Nur unsere Schuhe haben sie auf Sauberkeit kontrolliert – damit wir ja keine argentinischen Parasiten einschleppen.
Generell scheinen alle Neuseelaender ein Freundlichkeits-Gen mehr zu haben, als wir in Europa. Sobald man auf der Strasse einen Stadtplan in die Hand nimmt, kommen von allen Seiten hilfsbereite Leute, die einem den Weg zeigen. Und auf jede noch so bloede Frage bekommt man eine umfassende und freundliche Antwort.
Das einzig wirklich seltsame an diesem Land ist, dass es anscheinend keine neuseelaendischen Kiwis gibt – alle Kiwis die wir bisher im Supermarkt gesehen haben, stammen ausschliesslich aus Italien und kosten ein Heidengeld. Sogar bei uns sind die Kiwis billiger.

Auckland selbst ist eine tolle Stadt – nicht zu gross (nur 1 Mio. Einwohner) aber trotzdem extrem multikulturell und sehr relaxed. Ein bisschen wie Sydney – nur eben kleiner. Wir haben den Skytower besucht und sind mit Faehre und Bus kreuz und quer durch die Stadt gefahren. Und weil Neuseeland doch um einiges teurer ist als Argentinien und selbst Hostels bei unserem Budget nur schwer leistbar sind, haben wir uns in Auckland ein Zelt zugelegt. Sobald wir auf der Suedinsel sind, wird also in der Natur geschlafen.

Von Auckland aus sind wir dann mit dem Bus quer ueber die Nordinsel direkt bis ins kuehle, sehr windige Wellington gefahren, wo wir hoffentlich morgen unseren fahrbaren Untersatz in Empfang nehmen koennen – und dann geht’s auf zur Suedinsel!