Kein Fussball in Córdoba

25 11 2009

In letzter Zeit haben wir unseren Blog leider etwas vernachlässigt. Aber je weiter wir nach Norden vordringen umso seltener und schlechter werden die Internetcafés. Mittlerweile sind wir ganz schön weit gereist (bis nach Brasilien) und es wird wirklich höchste Zeit für ein Update.

Auf unserer Reise von Mendoza in den Norden war Córdoba natürlich ein Pflichtstopp, denn immerhin hat hier eines der denkwürdigsten Ereignisse der österreichischen Fussballgeschichte stattgefunden.

Besonders viel gibt es allerdings über Córdoba nicht zu berichten. Die Stadt ist gross, laut, chaotisch und voller Kirchen und Studenten. Erwähnenswert ist allerdings unser Hostel: das Locomotion Pop Hostel, eine ziemlich schräge und bunte Unterkunft, die fest in israelischer Hand ist und wo fast nur Hebräisch gesprochen wurde. Aber wir hatten unseren Spass und haben tolles israelisches Essen bekommen.

Auch auf Ché Guevara sind wir wieder gestossen. Nachdem er in Rosario geboren wurde, ist er in Alta Gracia, einer kleinen Stadt in der Nähe von Córdoba aufgewachsen. Heute ist ihm dort ein Museum gewidmet, das vor uns auch schon Fidel Castro besucht hat.

Daneben haben wir unseren Aufenthalt in Córdoba noch genutzt um ein bisschen in der nahen Sierra zu wandern. Bei brütender Hitze sind wir 5 Stunden lang auf den „Pan de Azucar“ gestiegen (leider hat uns vorab niemand gesagt, wie lange der Aufstieg wirklich dauert). Aber unsere müden Beine konnten sich auf einer 22-stündigen Busfahrt nach Iguazú wieder gut erholen. Leider haben wir es aber nicht mehr geschafft, dass legendäre Fussballstadion zu besuchen, da die Zeit etwas knapp geworden ist.

Hier sind wieder einige Fotos von Córdoba. Berichte und Fotos zu Iguazú und Florianopolis (wo wir uns momentan befinden), gibt es in den nächsten Tagen (wir wollen euch ja nicht überfordern).