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2009
Da wir mit unserem Blog leider immer etwas hinterher hinken, muss der Bericht über den Inka-Jungle Trail leider noch etwas warten, denn wir wollen die Gelegenheit nutzen und Euch Frohe Weihnachten wünschen!
Wir verbringen die Feiertage in einer kleinen Oase zwischen hohen Sanddünen in der Nähe von Ica, wo wir nach den anstrengenden Tagen in Cusco in der Sonne liegen und im Hotelpool plantschen und es uns so richtig gut gehen lassen. Und natürlich steht auch Sandboarden wieder einmal auf dem Programm (kein Wunder bei den Sanddünen).
Hier sind ein paar Weihnachtsbilder aus dem sonnigen Peru! FELIZ NAVIDAD!!!
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Kategorien : Allgemein, Peru
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12
2009
Vom Titicaca-See sind wir 7 Stunden lang mit dem Bus über holprige peruanische Strassen nach Cusco geschaukelt. Für die Inka war Cusco einst die Hauptstadt ihres Inka-Reiches, denn sie vermuteten dort den Nabel der Welt. Und auch wenn es heute keine Inka mehr gibt, ist Cusco immernoch eine wunderbare Stadt mit mystischen alten Tempelruinen und tollen spanischen Kolonialbauten.
Von den archiologischen Stätten rund um Cusco haben wir allerdings nur einen Bruchteil besucht, da wir ziemliche Kulturbanausen sind und jeder Inka-Tempel für uns irgendwie gleich aussieht (kennst Du einen, kennst Du alle). Aber immerhin waren wir im Inka-Museum und bei den Ruinen in Ollantaytambo im Sacred Valley.
Ausserdem haben wir unsere volle Aufmerksamkeit wieder einmal der einheimischen Esskultur gewidmet und haben in der Nähe von Cusco unser erstes Meerschweinchen verspeist – ganz wie die alten Inka. Hat gar nicht so schlecht geschmeckt. Wir haben erwartet, dass es ähnlich schmeckt wie Huhn. Ist aber nicht so. Das Fleisch schmeckt etwas süsslich und die Hände riechen nach dem Essen so, als hätte man Fisch gegessen.
Und natürlich haben wir das Highlight der Region besucht – Machu Picchu! Da wir den Weg dorthin allerdings in einer 4-tägigen Rad- und Trekkingour durch den Dschungel zurückgelegt haben, wird diesem Ausflug wieder einmal ein eigener Blogeintrag gewidmet.
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Kategorien : Peru
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2009
Von Puno aus haben wir einen 2-tägigen Ausflug zu einigen Inseln im Titicaca-See unternommen.
Unser erster Stopp waren die Floating Islands, wo heute noch rund 2000 Personen einige Kilometer vom Festland entfernt auf künstlichen Inseln wohnen. Die Inseln und sämtliche Gebäude darauf (Wohnhäuser, Schulen,etc.) sind vollständig aus Schilff gebaut. Da täglich unzählige Boote von Puno zu den Inseln fahren, liegt leider ein ziemlich touristischer und kommerzieller Flair über den Inseln. Aber dennoch war es interessant, zu sehen, wie die Inseln gebaut werden und wie die Leute dort leben.
Nach den Floating Islands sind wir auf die deutlich weniger touristische Insel Amantaní gefahren, wo wir bei einer einheimischen Familie übernachtet und gegessen haben. Auf der Insel ist alles noch sehr einfach – es gibt keinen Strom und keine Autos (teilweise gibt es Licht durch Solarzellen, aber der Grossteil der Häuser hat diesen Luxus nicht). Unsere Gastgeberin war eine etwas ältere Frau, die unser Essen auf einer Feuerstelle am Boden gekocht hat und nebenbei ihre 10 Schafe und 15 Meerschweinchen gefüttert hat.
Auf Amantaní haben wir wieder einen alten Inka-Tempel besucht: den Tempel von Vater Erde (der Tempel von Mutter Erde wäre auch dort gewesen, aber dafür hat die Zeit leider nicht gereicht). Nach alter Inka-Tradition haben wir den Tempel dreimal umrundet und Vater Erde dann gekaute Coca-Blätter als Opfergabe gespendet. Und nun hoffen wir, dass unsere Wünsche in Erfüllung gehen.
Der letzte Stopp auf unserem Ausflug war die Insel Taquile – hier wird von den Einheimischen noch die alte Inka-Tradition von gepflegt und die Menschen leben von Ackerbau und Fischfang, weben hingebungsvoll ihre Kleidung und ihre Mützen und richten ihr Leben nach Sonne und Mond aus (aus diesem Grund zählt diese Insel als UNESCO-Weltkulturerbe).
Nach soviel Inka-Kultur sind wir ziemlich erschöpft wieder in Puno angekommen und planen unsere Weiterfahrt nach Cusco – die alte Hauptstadt der Inka (also noch mehr Kultur).
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Kategorien : Peru
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2009
Nach dem bunten, chaotischen Stadtleben in La Paz sind wir am Titicacasee mitten ins Leben der Inka eingetaucht. Die ersten 2 Tage haben wir auf der bolivianischen Seite verbracht – in dem kleinen, sehr netten Ort Copacabana (bei weitem nicht so überlaufen wie der Namensvetter in Brasilien).
In Copacabana gibt es ausser vielen kleinen Bars, Cafes und Restaurants (inkl. einem ganz besonders guten mexikanischen Restaurant) und einer grossen Kirche nicht zu sehen. Aber etwa 2 Bootsstunden entfernt (mit einem sehr, sehr langsamen Boot) liegt die Isla del Sol, die Geburtsstätte der Sonne.
Die Inkas waren überzeugt, dass rund um den Titicacasee alles Leben entstanden ist und dass auch Sonne und Mond hier geboren wurden. Heute ist vom Geburtstempel der Sonne leider nicht mehr viel über, aber wir haben eine schöne Wanderung auf einem alten Inka-Weg unternommen und unzählige Esels, Schafe, Kühe und Schweine gesehen.
Copacabana war unsere letzte Station in Bolivien. Von dort aus sind wir per Bus nach Puno/ Peru gefahren. Die Stadt Puno ist nicht besonders schön, aber es ist ein idealer Ausgangsort um verschiedene Inseln im Titicacasee zu besuchen und so haben wir den Aufenthalt genutzt und einen zweitägigen Ausflug unternommen. Da es zu diesem Ausflug allerdings soviele zu erzählen (und noch mehr Bilder) gibt, können wir davon leider erst im nächsten Blog berichten.
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Kategorien : Bolivien, Peru
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2009
Nach 2 Monaten in Argentinien war es höchste Zeit für einen Ortswechsel. Und da wir ja knapp bei Kasse sind und Geld für Neuseeland und Australien sparen müssen, haben wir beschlossen ins deutlich billigere Bolivien zu fahren.
Wie schon kurz berichtet, hat unsere Kamera leider gleich nach der Grenze das Zeitliche gesegnet und so gibt es von den ersten 3 Tagen in Bolivien leider keine Fotos.
Die Reise war aber ziemlich angenehm. Philipp hatte einen kleinen Zwischenfall mit einem kotzenden Kind (hat aber zum Glück nur ein paar Spritzer abbekommen) aber das war auch schon das einzige kleine Problem. Der bolivianische Zug war überraschend sauber und auf die Minute pünktlich (da könnte sich die OEBB noch ein Beispiel nehmen) und so sind wir gutgelaunt in La Paz angekommen.
In La Paz hatten wir zum ersten Mal so richtig das Gefühl mitten in Südamerika angekommen zu sein. Die Stadt ist chaotisch, laut und bunt. Alles schreit und hupt und überall sind Marktstände bei denen man alles kaufen kann: Kloschüsseln, Nägel, Obst, Gemüse, Schläuche, Röcke, Hüte etc. Philipp hat sich endlich einmal professionell rasieren lassen (für nicht einmal 1 EUR) und wir haben täglich wunderbare frischgepresste Fruchtsäfte von den Marktständen getrunken. Bisher sind wir von Bolivien absolut begeistert.
Und zum Glück kann man in La Paz auch Kameras kaufen, also gibt es von dieser wunderbar verrückten höchsten Hauptstadt der Welt (fast 4000 Meter hoch) jetzt auch wieder Fotos.
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Kategorien : Argentinien, Bolivien
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2009
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Kategorien : Argentinien
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2009
Nach dem vielen Wasser und der Hitze in Iguazú hatten wir richtig Lust auf ein paar Tage Meer, Sonne und Strand. Also sind wir in einen Bus nach Florianopolis/ Brasilien gestiegen. Florianopolis ist eine Insel etwa 14 Busstunden von Iguazú entfernt – und wirklich ein Paradies: schneeweisse Strände umgeben von dichtem Urwald.
Über´s Internet haben wir ein kleines Hostel ganz im Süden der Insel gefunden, in einem kleinen Fischerdorf und direkt an einem langen, wunderschönen Strand, wo Philipp seine ersten Surfversuche unternommen hat. Daneben haben wir versucht unser Abendessen aus dem Meer zu fangen (teilweise mit Erfolg, ansonsten gab´s halt Spaghetti).
Und für einige Zeit hatten wir sogar ein Haustier. Ein kleiner Hund ist uns am Strand zugelaufen und bis zu unserer Abreise nicht mehr von unserer Seite gewichen (daher die Fotos mit Hund). Letzten Endes mussten wir ihn aber doch an der Bushaltestelle zurücklassen. Von Florianopolis ging´s dann mit einer kurzen Unterbrechnung in Iguazú direkt in den Nordwesten von Argentinien, nach Jujuy (eine ziemlich anstrengende Reise – insgesammt 40 Stunden Busfahrt in 3 Tagen), wo wir gestern ziemlich erschöpft angekommen sind.
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Kategorien : Brasilien