Auf dem Inca-Jungle-Trail nach Machu Picchu
2 01 2010Um nach Machu Picchu zu gelangen, haben wir auf den herkömmlichen Touristentrasport per Zug verzichtet, und haben einen etwas aufregenderen (und viel längeren) Weg gewählt: den Inca-Jungle-Trail.
Von Cusco aus ging es mit ca. 12 anderen Teilnehmern zunächst steil bergauf bis auf 4300 Meter – zum Glück per Auto. Oben angekommen, haben wir uns auf´s Mountainbike geschwungen und sind rund 3000 Meter über eine steile Bergstrasse (inkl. Gegenverkehr) hinunter in den Dschungel gedüst. Die Fahrt war nicht besonders schwierig, aber angesichts der nicht besonders gut gewarteten Fahrräder und der etwas anderen Fahrweise der Peruaner doch recht spannend. Unten angekommen wartete ein sehr gutes Abendessen, viel Bier und ein sehr einfaches Quartier auf uns.
Am nächsten Morgen ging es entlang eines alten Inka-Weges durch Coca-Plantagen und Dschungel 9 Stunden lang wieder bergauf. Unterwegs konnten wir frische Mangos, Mandarinen und Kakaofrüchte „jagen“, was das Wandern deutlich angenehmer machte. Philipp wollte umbedingt eine uralte, manuelle Transportseilbahn über einen reissenden Fluss ausprobieren – und natürlich ist dabei das Seil gerissen. Aber Self-Made Philipp hat sich und 2 weitere Insassen „gerettet“, indem er die Seilbahn per Hand zurück ans Ufer gezogen hat. Als Tagesziel lockten die Hot Springs von Santa Teresa, wo wir uns endlich den Schweiss von unseren geschundenen Körpern waschen konnten.
Am 3. Tag ging die Hatscherei entlang von endlosen Bahnschienen weiter und führte uns schliesslich nach Aquas Calientes, ein Dorf am Fusse von Machu Picchu. Aber von Erholung keine Rede: um 4 Uhr Früh am nächsten Morgen standen wir bereits mit geschultertem Rucksack bereit, um die letzten 400 Höhenmeter nach Machu Picchu zu erklimmen.
Als wir bei Tagesanbruch oben ankamen regnete es in Strömen und es war bitter, bitter kalt. Aber nach einem wärmenden Coca-Tee waren wir dann doch bereit, die alte Inka-Stadt zu erkunden. Gegen Nachmittag wurde sogar das Wetter etwas besser, sodass wir doch noch einige schöne „Postkartenfotos“ von Machu Picchu machen konnten.
Die Heimfahrt gestaltete sich allerdings auch noch etwas schwierig. Eigentlich hätten wir Aquas Calientes per Zug um 18:00 Uhr Richtung Cusco verlassen sollen. Aber aufgrund von technischen Problemen hat sich die Abfahrt um rund 4 Stunden verzögert. Netterweise hat uns Inca-Rail die Wartezeit versüsst und uns (verschwizt und dreckig wie wir waren) ins beste Restaurant von Aquas Calientes eingeladen, wo wir ein wunderbares 3-gängiges Menü samt dickem Pfeffersteak bekommen haben (ein vorzeitiges Weihnachtsessen). So waren wir zumindest einigermassen satt, als wir um 2 Uhr mogens todmüde wieder in Cusco angekommen sind.




























Hola Chicos,
Primero: Feliz año nuevo!!! Mucha suerte en 2010!
We hope things are going well. Enjoy your stay in Australia;
take care!
saludos
Thomas y Clio
könnt’s ihr bitte den fotos wieder namen geben – dann sind sie spannender anzuschauen.