Auf den Spuren der Inka – Teil 1

15 12 2009

Nach dem bunten, chaotischen Stadtleben in La Paz sind wir am Titicacasee mitten ins Leben der Inka eingetaucht. Die ersten 2 Tage haben wir auf der bolivianischen Seite verbracht – in dem kleinen, sehr netten Ort Copacabana (bei weitem nicht so überlaufen wie der Namensvetter in Brasilien).

In Copacabana gibt es ausser vielen kleinen Bars, Cafes und Restaurants (inkl. einem ganz besonders guten mexikanischen Restaurant) und einer grossen Kirche nicht zu sehen. Aber etwa 2 Bootsstunden entfernt (mit einem sehr, sehr langsamen Boot) liegt die Isla del Sol, die Geburtsstätte der Sonne.

Die Inkas waren überzeugt, dass rund um den Titicacasee alles Leben entstanden ist und dass auch Sonne und Mond hier geboren wurden. Heute ist vom Geburtstempel der Sonne leider nicht mehr viel über, aber wir haben eine schöne Wanderung auf einem alten Inka-Weg unternommen und unzählige Esels, Schafe, Kühe und Schweine gesehen.

Copacabana war unsere letzte Station in Bolivien. Von dort aus sind wir per Bus nach Puno/ Peru gefahren. Die Stadt Puno ist nicht besonders schön, aber es ist ein idealer Ausgangsort um verschiedene Inseln im Titicacasee zu besuchen und so haben wir den Aufenthalt genutzt und einen zweitägigen Ausflug unternommen. Da es zu diesem Ausflug allerdings soviele zu erzählen (und noch mehr Bilder) gibt, können wir davon leider erst im nächsten Blog berichten.



Auf nach Bolivien

12 12 2009

Nach 2 Monaten in Argentinien war es höchste Zeit für einen Ortswechsel. Und da wir ja knapp bei Kasse sind und Geld für Neuseeland und Australien sparen müssen, haben wir beschlossen ins deutlich billigere Bolivien zu fahren.

Wie schon kurz berichtet, hat unsere Kamera leider gleich nach der Grenze das Zeitliche gesegnet und so gibt es von den ersten 3 Tagen in Bolivien leider keine Fotos.

Die Reise war aber ziemlich angenehm. Philipp hatte einen kleinen Zwischenfall mit einem kotzenden Kind (hat aber zum Glück nur ein paar Spritzer abbekommen) aber das war auch schon das einzige kleine Problem. Der bolivianische Zug war überraschend sauber und auf die Minute pünktlich (da könnte sich die OEBB noch ein Beispiel nehmen) und so sind wir gutgelaunt in La Paz angekommen.

In La Paz hatten wir zum ersten Mal so richtig das Gefühl mitten in Südamerika angekommen zu sein. Die Stadt ist chaotisch, laut und bunt. Alles schreit und hupt und überall sind Marktstände bei denen man alles kaufen kann: Kloschüsseln, Nägel, Obst, Gemüse, Schläuche, Röcke, Hüte etc. Philipp hat sich endlich einmal professionell rasieren lassen (für nicht einmal 1 EUR) und wir haben täglich wunderbare frischgepresste Fruchtsäfte von den Marktständen getrunken. Bisher sind wir von Bolivien absolut begeistert.

Und zum Glück kann man in La Paz auch Kameras kaufen, also gibt es von dieser wunderbar verrückten höchsten Hauptstadt der Welt (fast 4000 Meter hoch) jetzt auch wieder Fotos.